Besuchen Sie uns zur ANALYTICA in München

 

 

10. – 13. April 2018 / Halle A1 / Stand 508

 

 

 

 

Messgrößen in der Pharmazie

 

 

Apo-Ident

 

 

 

              Integration in Serienmodelle

 

 

            Finder OEM

 

 

 

 

Automatisierte Warenprüfung

 

 

SGS1900

 

 

 

 

 

                Betriebsbereite Lösung

 

 

                Finder

 

 

 

     Überwachung chemischer Bestandteile

 

 

     Finder SD

 

NIR-Technologie: Forschungsergebnisse werden Praxis

Die Nahinfrot-Spektroskopie ist eine nahezu ideale Methode zum Bestimmen und Analysieren verschiedenster Substanzen oder Produkte. Als echte „green science“ benötigt sie keine zusätzlichen Chemikalien oder Lösungsmittel. Nahinfrarotes Licht wird durch die molekularen Schwingungen der chemischen Bindungen absorbiert. Die substanzspezifische Absorption des Lichts je Wellenlänge kann dann ohne Zerstörung der Probe zur Bestimmung verschiedener Parameter genutzt werden. Sie ist sehr gut geeignet, um z.B. den Wasser-, Fett- oder Proteingehalt zu bestimmen und verschiedene Strukturelemente des Ausgangsstoffes zu analysieren.

In vielen Bereichen wie Pharmazie, Medizin, Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Abfallbeseitigung, Verpackungs- und Kunststoffindustrie ist dieses bequeme Verfahren zur Qualitätsanalyse und Prozesskontrolle bereits etabliert. Bislang verhinderten aber oft die hohen Einführungskosten eine breitere Anwendung der NIR-Spektroskopie.

Hier setzt HiperScan an und nutzt die vom Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme neu entwickelte Scanning Grating Technologie basierend auf einem micro-opto-mechanischen Mikrochip (optical MEMS). Mit ihr fertigt HiperScan hochwertige NIR-Analysesysteme mit erweitertem Messbereich zu geringeren Kosten.

Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS)

Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS) ist eine analytische Methode, die unter anderem der Identifikation bzw. auch der Strukturaufklärung von Molekülen dient (strukturanalytische Methode). Ihr liegen die zwischen elektromagnetischer Strahlung und Materie auftretenden Wechselwirkungen zugrunde. Die NIR-Spektroskopie macht sich zunutze, dass elektromagnetische Strahlung im nahinfraroten Bereich zur Anregung bestimmter Molekülbindungen führt. Dabei wird die aufgebrachte Strahlungsenergie in charakteristischen Wellenlängenbereichen absorbiert. In Abhängigkeit von der jeweiligen Wellenlänge wird durch diesen Effekt die aufgebrachte Strahlungsenergie abgeschwächt. Dies wiederum beeinflusst die spektrale Verteilung der Intensität. NIR-aktive Substanzen erzeugen somit ein charakteristisches Bandenmuster in NIR-Absorptionsspektren, welches Rückschlüsse auf die vorliegende Molekülstruktur ermöglicht.

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