Besuchen Sie uns zur EXPOPHARM in Düsseldorf

 

 

13. – 16. September 2017 / Halle 5 / Stand 5D10

 

 

 

 

Messgrößen in der Pharmazie

 

 

Apo-Ident

 

 

 

              Integration in Serienmodelle

 

 

            Finder OEM

 

 

 

 

Automatisierte Warenprüfung

 

 

SGS1900

 

 

 

 

 

                Betriebsbereite Lösung

 

 

                Finder

 

 

 

     Überwachung chemischer Bestandteile

 

 

     Finder SD

 

Finder SD

OEM NIR Finder SD
vsl. erhältlich ab Mitte 2016

Das staubdichte Analysesystem Finder SD ist multifunktional einsetzbar. Durch die geräte-internen Kalibrationsstandards überprüft sich das System ständig selbst oder wird gezielt rekalibriert.

Die dazugehörige anwenderfreundliche Software ist auf die Bedürfnisse Ihrer Kundenanwendungen anpassbar. Mit den plattformunabhängigen Treibern von HiperScan ist die schnelle Integration in Ihre Anwendung sofort machbar.

Der Finder SD kombiniert ein SGS1900-NIR-Spektrometer in Czerny-Turner Konfiguration mit einer stabilisierten Lichtquelle, Temperaturregelung und integrierten Wellenlängenstandards nach NIST (National Institute of Standards and Technology) zur automatischen Kalibration der Wellenlängenachse. Die Wellenlängenauflösung beträgt typischerweise 10 nm, kann aber an die jeweilige Applikation angepasst werden (3 nm bis 15 nm). Die zulässige Umgebungstemperatur kann dabei 15°C bis 35°C betragen.

Anwendungsbeispiele

  • Identifikation und quantitative Analyse von organischen Stoffen, z.B.:

                    •  Getreide (Gehalt von Wasser, Protein und Stärke)
                    •  Fettgehalt in Lebensmitteln
                    •  Wassergehalt in Emulsionen

  • Messung von Schichtdicken, z.B. bei Lacken
  • Identifikation von Kunststoffen, z.B. in der Recycling-Industrie


Eine der Stärken des Finder SD ist die Möglichkeit einer 'stabilisierten Datenerfassung'.

Der Finder SD ist auch als OEM-Variante erhältlich.

Datenblatt herunterladen

Stabilisierte Datenerfassung

Um möglichst genaue quantitative Analysen (z.B. „Wieviel Prozent Fett sind im Fleisch enthalten?“) zu betreiben, werden zunächst Referenzmessungen für die Entwicklung von chemometrischen Modellen bei bestimmten Umgebungsbedingungen erstellt. Die Umgebungsbedingungen bei den Referenzmessungen sind die gleichen wie bei späteren Messungen im Analysebetrieb. Dieser Ansatz wird im SD-Finder mit folgenden Mitteln umgesetzt:

  • Verwendung einer integrierten stabilisierten Lichtquelle: Nach dem Einschalten der Wolfram-Halogen-Brenner wird gewartet, bis sich diese in einem stabilen Zustand befinden, d.h. das abgestrahlte Spektrum der Lichtquelle und dessen Intensitätsverteilung sind dann hinreichend konstant.

 

  • Thermische Stabilisierung des Spektrometers: Temperaturschwankungen wirken sich negativ auf die Wiederholgenauigkeit von Messungen aus. Um dem entgegenzuwirken, wird das Spektrometer mit einer Temperaturregelung konstant auf 55°C gehalten. Dadurch wird sowohl die Verschiebung der Wellenlängenempfindlichkeit des Detektors minimiert als auch der gesamte optische Aufbau stabilisiert. Die typische Genauigkeit der Messergebnisse steigt durch diese Maßnahme um den Faktor 3!

 

  • Verwendung von integrierten Standards - Wellenlängenstandards nach NIST
    Durch die Integration verschiedener Wellenlängenstandards nach NIST ist es ohne großen Mehraufwand möglich, die Wellenlängenachse zwischen einzelnen Messungen zu überprüfen und ggf. zu korrigieren, was die Genauigkeit innerhalb des kompletten Temperaturbereichs weiter erhöht. Verwendet werden hierfür Erbium(III)-oxid (Er2O3), Holmium(III)-oxid (Ho2O3) und Dysprosium(III)-oxid (Dy2O3).
    Weißstandard
    Als interner Weißstandard wird hochreines PTFE in optischer Qualität verwendet.

 

  • Verwendung eines Kurzpassfilters im Lichtweg (optional)
    Die verwendeten Wolfram-Halogen-Brenner emittieren über den Messbereich des Spektrometers hinausgehende thermische Strahlung, welche mithilfe eines Kurzpassfilters im Lichtweg zurückgehalten wird. Damit wird sichergestellt, dass sich thermisch empfindliche Proben während der Messungen möglichst wenig verändern und so das Messergebnis verfälschen.

 

  • Messprinzip
    Gemessen wird in diffuser Reflexion (Feststoffe) bzw. in Transflexion (Flüssigkeiten) unter Verwendung eines Transflexionsstempels.