Neues von HiperScan

Rekord für HiperScan: Apo-Ident Gerät mit der Seriennummer 2.000 wurde an die "Grüne Apotheke Treptow" ausgeliefert

Dresden, 17.09.2018: Die HiperScan GmbH hat im 12. September 2018 das 2.000ste Nahinfrarotspektrometer seiner Produktlinie Apo-Ident ausgeliefert. Hierbei handelt es sich um ein hochmodernes NIR-Spektrometer für die Ausgangsstoffprüfung in Apotheken. Empfänger des Jubiläumsgeräts ist Die Grüne Apotheke Treptow.

Mit dem Analysesystem Apo-Ident, das speziell für die Identitätsprüfung der Ausgangsstoffe in der Apotheke konzipiert ist, hat sich HiperScan in diesem Segment die Marktführerschaft in Deutschland seit 2012 erarbeitet.  „Wir sind stolz, dass innerhalb weniger Jahre zahlreiche Apotheker die Vorzüge unseres NIR-Spektrometers genießen und wir zahlreiches positives Feedback aus dem Apothekenmarkt zu unserem Produkt und unseren Services erhalten. Somit können wir stetig die Qualität unserer Service- Leistungen verbessern und unsere Präsenz in Deutschland weiter festigen. Für das Vertrauen unserer Kunden bedanken wir uns herzlichst.“, so Nils Lindner, Leiter Marketing der HiperScan GmbH.

Mit Hilfe von Apo-Ident kann die Ausgangsstoffprüfung einfach, schnell und wirtschaftlich durchgeführt werden. Mehr als 1.100 Ausgangsstoffe werden zuverlässig identifiziert. Das Herz des Analysesystems ist die komplett validierte Referenzdatenbank, die derzeit umfangreichste auf dem deutschen Apothekenmarkt. Das Analysesystem basiert auf der im Europäischen Arzneibuch beschriebenen Nahinfrarot(NIR)-Spektroskopie, die als alternative Prüfmethode in der Apotheke einsetzbar ist.

„Die Entscheidung für Apo-Ident ist uns leicht gefallen, da wir bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Analysegerät in weiteren Apotheken gemacht haben. Mit der Zeitersparnis in der Ausgangsprüfung und der Servicequalität sind wir überaus zufrieden.“, sagt Apotheken Inhaber Robert Roggenbuck von Die Grüne Apotheke Treptow.

Die repräsentative Apo-Ident Kundenumfrage aus Juni 2018 (mit 607 teilnehmenden Kunden) bestätigt die hohe Zufriedenheit der Apo-Ident Nutzer im deutschen Apothekenmarkt. So empfehlen über 98% das Analysegerät weiter und über 96 % sind zufrieden bzw. sehr zufrieden mit dem Gerät. Darüber hinaus bestätigen 97% der Apo-Ident Nutzer die deutliche Zeitersparnis neben der hohen Nutzerfreundlichkeit um Prozess der Ausgangsprüfung.

HiperScan unterstützt erneut die 13. ELAC Jahrestagung – Präsentation des Apo-Ident Nahinfrarot-Spektrometers auf Mallorca

Dresden, 26.09.2017: Die HiperScan GmbH unterstützt die ELAC Elysée Apotheken Consulting GmbH bei Ihrer 13. Jahrestagung der „Guten Tag Apotheken“ in Porto Petro (Mallorca, Spanien) vom 27. September bis 1. Oktober 2017. Erneut treffen sich ausgewählte Vertreter aus pharmazeutischer Industrie, Großhandel und dem Gesundheitswesen auf der Baleareninsel. Seit 2016 ist die HiperScan GmbH Industriepartner der ELAC und blickt bereits auf zwei erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit.

„Es freut uns, dass wir als Partner der ELAC unseren Beitrag zur Jahrestagung leisten und bereits zum zweitem Mal unser Analysesystem Apo-Ident, das speziell für die Identitätsprüfung der Ausgangsstoffe in der Apotheke konzipiert ist, im Rahmen der Jahrestagung den Partnern vorstellen können. Gern möchten wir uns mit einbringen und teilnehmen am Austausch mit den Experten der pharmazeutischen Industrie und den Apothekern.“, so Christian Tägert, Vertriebsleiter der HiperScan GmbH.

Mit Hilfe des Nahinfrarotspektrometers  Apo-Ident kann die Ausgangsstoffprüfung einfach, schnell und wirtschaftlich durchgeführt werden. Mehr als 1.100 Ausgangsstoffe werden zuverlässig identifiziert. Nähere Informationen finden Sie auf der Apo-Ident Webseite unter www.apo-ident.de.

Apo-Ident zieht den Gewinner der Apo-Ident #Rezepturspruch Aktion zur expopharm 2017 – Über 900 Fotos und 104 Rezeptursprüche lassen das Thema Rezeptur in neuem Glanz erstrahlen

Dresden, 25.09.2017: Die expopharm 2017 bot erneut die ideale Gelegenheit, sich mit Apothekern auszutauschen. Zahlreiche individuelle Fragen und Bedürfnisse rund um das Analysesystem Apo-Ident konnten besprochen werden. Auch in 2018 wird die HiperScan GmbH erneut als Aussteller bei der expopharm vertreten sein. Zur diesjährigen Messe in Düsseldorf waren auf dem Apo-Ident Messestand Kreativität, Freude und Spontanität seitens der Besucher gefragt. HiperScan suchte den besten Apo-Ident #Rezepturspruch und konnte mit der Fotoaktion am Messestand begeistern. „Zahlreiche Standbesucher  ließen sich mit der diesjährigen Apo-Ident Fotoaktion #Rezepturspruch für das Thema Rezeptur begeistern und an den Stand locken. Spielerisch konnten wir den Teilnehmern wunderbare Rezeptursprüche entlocken und diese mittels unserer KnipsKugel fotografieren. Wir danken den vielen kreativen Teilnehmern.“, so Nils Lindner, Leiter Marketing der HiperScan GmbH. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Neben dem zahlreichem positivem Feedback der Teilnehmer wurden über 900 Fotos vor Ort in vier Messetagen gedruckt und insgesamt 104 Rezeptursprüche kreiert. Begleitet wurde die Aktion über die Apo-Ident Kommunikation in den sozialen Netzwerken auf Twitter und Facebook, so dass zahlreiche Sprüche mit dem Hashtag #Rezepturspruch im Netz viral geteilt wurden. Die Apo-Ident Jury, bestehend aus Mitarbeitern der HiperScan GmbH, hat nun den Gewinner bestimmt: Frau Gabi Claudi von der West-Apotheke aus Wipperfürth hat die Jury am meisten überzeugt. Ihr origineller Rezepturspruch „Fehlt zur Identität noch der Beweis, gibt Apo-Ident ihn ganz schnell preis!" setzte sich intern durch. Die Entscheidung fiel der Jury schwer, da zahlreiche Sprüche das Thema Rezeptur auf humorvolle und kreative Weise in Wort und Bild brachten. Frau Claudi gewinnt ein SAMSUNG Galaxy TAB A 10.1 Tablet als Hauptpreis für Ihren Spruch.

Alle Fotos der Aktion sind unter www.knipskugel.de/apoident oder auf dem Apo-Ident Facebook Kanal www.facebook.com/apoident zu finden.

Apo-Ident #Rezepturspruch auf der Expopharm 2017 gesucht – Vorstellung des Apo-Ident Nahinfrarot-Spektrometers zur schnellen Ausgangsstoffprüfung für Apotheken

Dresden, 06.09.2017: Die HiperScan GmbH präsentiert sich auf der diesjährigen Expopharm, die vom 13. bis 16. September 2017 in Düsseldorf stattfindet, mit dem Analysesystem Apo-Ident auf einem 81 Quadratmeter großen Messestand in Halle 5 – Stand D-10. Mit dem Analysesystem Apo-Ident, das speziell für die Identitätsprüfung der Ausgangsstoffe in der Apotheke konzipiert ist, hat sich HiperScan in diesem Segment die Marktführerschaft in Deutschland erarbeitet. Mit Hilfe von Apo-Ident kann die Ausgangsstoffprüfung einfach, schnell und wirtschaftlich durchgeführt werden. Mehr als 1.000 Ausgangsstoffe werden zuverlässig identifiziert.

Das Herz des Analysesystems ist die komplett validierte Referenzdatenbank, die derzeit umfangreichste auf dem deutschen Apothekenmarkt. Das Analysesystem basiert auf der im Europäischen Arzneibuch beschriebenen Nahinfrarot(NIR)-Spektroskopie, die als alternative Prüfmethode in der Apotheke einsetzbar ist. „Wir sind stolz, mit dem diesjährigen Apo-Ident Messeauftritt und unserem bisher größten Messestand  unsere Präsenz in Deutschland zu festigen und weiteren Apothekern sowie dem Expopharm Publikum die Vorzüge unseres NIR-Spektrometers vorzuführen.“, so Michael Thoma, Geschäftsführer der HiperScan GmbH.

Derzeit profitieren potentielle Interessenten von einem attraktiven Expopharm Messepreis. Das Analysesystem Apo-Ident ist bis zur Messe für nur 9.990 € erhältlich, statt regulär für 11.990 € – dies bedeutet eine Ersparnis von 2.000 € für den Apotheker. Darüber hinaus kann das innovative Analysesystem für nur 189 € monatliche Leasingrate erworben werden. Im Expopharm Angebot ist dabei die 1. Leasingrate kostenfrei.

Kreativität ist bei der Apo-Ident Fotoaktion #Rezepturspruch gefragt

In 2017 sind auf dem Apo-Ident Messestand Kreativität, Freude und Spontanität gefragt. HiperScan sucht den besten Apo-Ident #Rezepturspruch auf der Expopharm und lädt alle Besucher ein, Teil dieser Fotoaktion am Messestand Stand D-10 zu werden.

„Für unsere Bestandskunden und alle Interessenten haben wir uns mit der diesjährigen Apo-Ident Fotoaktion #Rezepturspruch etwas Besonderes einfallen lassen. Hierzu fotografieren wir den Standbesucher mit seinem individuellen Rezepturspruch mit einer Knipskugel auf dem Messestand. Jeder Teilnehmer erhält sein Foto kostenfrei als Sofort-Druckbild als Andenken zum Mitnehmen oder lässt es sich digital zusenden.“, so Nils Lindner, Leiter Marketing der HiperScan GmbH.  Abgerundet wird die Aktion durch eine Social Media Kampagne in den Kanälen Twitter und Facebook. Unter allen Teilnehmern, welche Teil der Aktion werden, lockt ein SAMSUNG Galaxy TAB A 10.1 Tablet als Hauptpreis für den besten Spruch.Teilnahmeschluss ist somit der letzte Messetag. Apo-Ident ermittelt im Nachgang der Messe den originellsten Rezepturspruch von der Expopharm 2017.

Nähere Informationen finden Sie auf der Apo-Ident Webseite unter www.apo-ident.de oder Sie besuchen den Apo-Ident Stand auf der Expopharm 2017 in Halle 5, Stand D-10. Überzeugen Sie sich von der Kompetenz der HiperScan GmbH im Bereich der NIR-Spektroskopie.

Warum bestimmte Substanzen mittels NIRS nicht prüfbar sind – Teil 2

Im ersten Teil zum Thema des Blogartikels haben wir schon einige Voraussetzungen für die sichere und eindeutige Bestimmung von Substanzen mittels Nahinfrarotspektroskopie erläutert. Eine zu geringe Konzentration des Wirkstoffes kann beispielsweise ein Grund sein, warum eine Identifizierung mittels NIRS nicht möglich ist. Zudem müssen die Ausgangsstoffe im nahinfraroten Bereich zum Schwingen angeregt werden können. Weitere wichtige Ursachen möchten wir in unserem zweiten Teil darstellen.

Die  Stabilität der entsprechenden Substanz ist für eine Identifizierung im nahinfraroten Bereich sehr wichtig. Die Bestrahlung mit Licht bedeutet immer eine Zufuhr von Energie. Wenn diese Energiezufuhr die zu untersuchende Substanz verändert, darf sie nicht auf diese Art und Weise untersucht werden, da sonst eine eindeutige Bestimmung nicht möglich ist bzw. unter Umständen sogar ihre Wirksamkeit eingeschränkt sein kann.

Bei der Messung von gehärtetem Erdnussöl, welches seinen Schmelzpunkt bei knapp 40°C hat, kann es während der Messung zu einer Änderung des Aggregatzustandes kommen. Dadurch werden die Streu- und Reflexionseigenschaften der Probe so stark verändert, dass die reproduzierbare Erfassung des Spektrums sehr schwierig ist. Und obwohl diese Änderung des Aggregatzustandes reversibel ist und keinen weiteren Einfluss auf die Verwendung der Substanz als Rezeptur-Ausgangssubstanz hat, ist die Identifizierung mittels NIRS an dieser Stelle nicht geeignet.

Viel schwieriger ist es, wenn durch die Zufuhr von Energie während der Messung die Struktur verändert wird. Solche Substanzen werden nicht in die Datenbank aufgenommen. Beispielsweise bei der Messung von Nystatin kann durch das Aufstellen des Probenglases auf den Apo-Ident und der damit verbundene Lichteintrag eine Veränderung des Spektrums beobachtet werden. Diese Veränderung ist nicht reversibel und man muss an der Stelle davon ausgehen, dass die Struktur verändert wird.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Substanzen und Zubereitungen, die mittels NIRS auf ihre Identität geprüft werden sollen, NIR-aktiv sein müssen, also im Bereich des Nahinfraroten Lichtes Schwingungsbanden aufweisen müssen, eine ausreichende Konzentration des Wirkstoffes enthalten bzw. eine „einzigartige“ Zusammensetzung haben müssen und beim Eintrag von Energie in Form von Licht und Wärme stabil sein müssen. Sind diese drei Voraussetzungen erfüllt, kann HiperScan die Prüfung mittels Apo-Ident ermöglichen.

Betrachtet man beispielsweise Zubereitungen mit Zinkoxid, sind oft nur zwei von den genannten Voraussetzungen gegeben. Die Zubereitungen sind stabil und je nach Zubereitung ist auch ausreichend Wirkstoff enthalten. Allerdings ist dieser Wirkstoff, also Zinkoxid, eine anorganische Verbindung bei der im NIR-Spektrum keine spezifische Signatur zu beobachten ist.

Bei den meisten apothekenüblichen Ausgangsstoffen werden jedoch all diese Voraussetzungen erfüllt und sie sind mittels NIRS prüfbar. NIRS ist dabei ressourcensparrend und schnell, weshalb sie immer weiter auf dem Vormarsch und schon längst keine Seltenheit in den deutschen Apotheken ist.

Warum bestimmte Substanzen mittels NIRS nicht prüfbar sind – Teil 1

Die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) ist ideal, um Ausgangsstoffe für die Herstellung der Rezeptur auf Identität zu prüfen. Die NIR-Spektren der zu prüfenden Substanzen können ohne Probenvorbereitung aufgenommen werden und die gesamte Prüfung eines Stoffes mittels Apo-Ident dauert inklusive Dokumentation weniger als zwei Minuten. Durch seine hohe Energiedichte und den geringen Absorptionskoeffizienten dringt Nahinfrarotes Licht je nach Substanz bis zu mehrere Millimeter tief in die Probe ein und kann viele Strukturinformationen erfassen. Daher können viele Rezeptur-Ausgangsstoffe zweifelsfrei identifiziert werden und ein zweites Prüfverfahren ist nicht notwendig. Es gibt jedoch auch Substanzen, die nicht mittels NIRS identifiziert werden können. Das kann verschiedene Gründe haben. In unserem ersten Blogartikel zu diesem Thema möchten wir einige Ursachen aufzeigen.

Bei der Schwingungsspektroskopie im Nahinfraroten Bereich, also der Nahinfrarot-Spektroskopie, werden die Substanzen durch Licht einer bestimmten Wellenlänge (bei Apo-Ident zwischen 1000 und 1900 nm) bestrahlt und zum Schwingen angeregt. Damit sich im NIR-Spektrum einer Substanz Absorptionsbanden zeigen, muss es im Molekül Schwingungsmoden mit Energien zwischen 0,65eV und 1,13 eV geben. Dies ist nicht bei allen Substanzen der Fall. Anorganische Salze sind zum Beispiel solche Substanzen, die nicht durch Licht im Nahinfraroten Bereich zum Schwingen angeregt werden können. Viele anorganische Salze, wie zum Beispiel Natrium- und Kaliumchlorid oder auch Kalialaun, weisen eine sehr feste und starre Kristallstruktur auf. Diese kann, obwohl sie mit Licht anderer Wellenlängen durchaus schwingen, nicht mit Licht im NIR-Bereich zum Schwingen angeregt werden.

Eine weitere Voraussetzung für eine aussagekräftige Prüfung mittels NIRS ist eine ausreichend hohe Konzentration des Wirkstoffes. Pharmazeutische Wirkstoffe sind hochpotente Substanzen, die in Defekturen nur in sehr geringen Konzentrationen eingesetzt werden. Auch Tinkturen sind prinzipiell „nur“ eine Mischung aus Ethanol und Wasser „mit einem Spritzer“ der wirksamen Substanz. Dieser Umstand verhindert die eindeutige Identifikation von Defekturen und Tinkturen mittels Apo-Ident in den meisten Fällen.

Bei der NIRS werden die Informationen aller in der Substanz vorliegenden NIR-aktiven Strukturelemente gesammelt. Bei Zubereitungen haben also sowohl der Wirkstoff als auch die Salbenmatrix oder das Lösungsmittel einen Einfluss auf das Spektrum. Eine Salbe kann aufgrund ihrer „einzigartigen“ Zusammensetzung durchaus ein eindeutig erkennbares Spektrum besitzen.

Weitere wichtige Voraussetzungen für eine eindeutige Bestimmung mittels NIRS erläutern wir im Blogartikel Teil 2.

NIR- Spezialist HiperScan erstmalig auf der LABVOLUTION – Vorstellung Nahinfrarot-Spektrometer Finder SD und NIR-Vortrag im LabUSER Ausstellerforum

NIR- Spezialist HiperScan erstmalig auf der LABVOLUTION – Vorstellung Nahinfrarot-Spektrometer Finder SD und NIR-Vortrag im LabUSER Ausstellerforum

Dresden, 16.05.2017: Die HiperScan GmbH präsentiert erstmalig auf der diesjährigen LABVOLUTION, die vom 16. bis 18. Mai 2017 in Hannover stattfindet, ihr innovatives und hochwertiges NIR-Spektrometer „Finder SD“ für industrielle Anwendungen. Es beruht auf der Scanning-Grating-Technologie, die gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) entwickelt wurde. Jahrzehntelange Entwicklungsarbeiten stecken in den NIR-Spektrometern der HiperScan GmbH. Mit dem Analysesystem „Apo-Ident“, das speziell für die Identitätsprüfung der Ausgangsstoffe in der Apotheke konzipiert ist, hat sich HiperScan in diesem Segment die Marktführerschaft in Deutschland erarbeitet.

NIR-Spektrometer Finder SD für industrielle Anwendungen

Der „Finder SD“ als neustes HiperScan Produkt ist ein NIR-Spektrometer für industrielle Anwendungen, mit dem neben qualitativen Analysen auch quantitative Messungen möglich sind. Die Vorteile sind zahlreich vorhanden: So ist die kostengünstige Analyse berührungslos und zerstörungsfrei. Zudem ist keine Probenvorbereitung notwendig. Überdies ist die Analyse schnell, einfach, reproduzierbar und dabei höchst zuverlässig.

Der „Finder SD“ ist für eine Vielzahl an Anforderungen geeignet. HiperScan bietet fertige Kalibrationsdatenbanken an, andererseits unterstützt HiperScan auch ganz individuelle Vorhaben und stellt entsprechende Kalibrierservices zur Verfügung. Die selbstständige Aufnahme von Spektren, angepasst an Erfordernisse von Industriekunden, ist ebenfalls möglich. Die Einsatzmöglichkeiten des Gerätes sind sehr vielfältig. So kann der Finder SD neben der Chemie- und Pharmaindustrie ebenfalls zu Konzentrationsmessungen in der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft eingesetzt werden.

NIR-Vortrag im LabUSER Ausstellerforum

Darüber hinaus beteiligt sich HiperScan erstmalig beim LabUSER Ausstellerforum. Dr. Alexander Wolter, Geschäftsführer von der HiperScan GmbH und Dr. Heinrich Prüfer, Geschäftsführer von der SensoLogic GmbH Software + Sensor Systeme präsentieren am 3. Messetag im Vortrag „NIR-Analytik mit eigener Kalibration – leichter als gedacht“ am 18. Mai,   von 11:15 – 12:15 Uhr, die Vorteile der NIR-Analytik dem Publikum.

Nähere Informationen finden Sie auf der HiperScan Unternehmenswebseite unter www.hiperscan.com oder Sie besuchen den HiperScan Stand auf der LABVOLUTION 2017 in Halle 20, Stand A58 und überzeugen sich von der Kompetenz im Bereich der NIR-Spektroskopie.

Buchtipp „Gute NIR Praxis“

„Die Ausgangsstoffprüfung in Apotheken ist eine verantwortungsvolle, aber schlecht honorierte Tätigkeit“ – mit dieser Feststellung, die Sie sicher bestätigen können, öffnen Prof. Dr. Andreas Link und Prof. Dr. Hermann Wätzig ihr Handbuch „Gute NIR Praxis“. Darin stellen sie strukturiert und gut verständlich eine zeitsparende Analysemethode vor, die in ihrer täglichen Anwendung zwar sehr einfach, jedoch im wissenschaftlichen Hintergrund keineswegs trivial ist.

Zu empfehlen ist die Lektüre sowohl für
-    Apotheker, die sich mit dem Gedanken der Investition in ein NIR-Analysesystem beschäftigen, aber zunächst die Methode kennenlernen möchten und
-    Interessenten, die einen neutralen Rat für die Wahl eines Anbieters suchen,
-    als auch aktive Nutzer, die mehr (vor allem wissenschaftliches) Hintergrundwissen für ihre tägliche Arbeit mit dem Gerät, beispielsweise in Vorbereitung auf eine Revision, wünschen.

Link/Wätzig betonen mehrfach, dass die Nutzer eines NIR-Gerätes im Sinne einer „Guten NIR Praxis“ informiert, kritisch, verantwortungsbewusst und mit pharmazeutischem Sachverstand handeln sollten. Eine reine Abhängigkeit von den Informationen der Gerätehersteller sei unverantwortlich. Der Apotheker habe die Pflicht, sich Grenzen und Möglichkeiten der Methode bewusst zu machen und entsprechend Maßnahmen zur angemessenen Probenvorbereitung, Gerätequalifikation und Validierung zu treffen bzw. vom Hersteller einzufordern.

Auf handlichen und abwechslungsreich illustrierten 63 Seiten gehen die erfahrenen Autoren – beide sind Professoren für Pharmazeutische Chemie – auf die essentielle Fragen rund um die Nutzung von NIR-Geräten ein und bleiben dabei nah am Apothekenalltag. Unter anderem werden folgende Aspekte betrachtet:
-    Verankerung der NIR-Spektroskopie im Europäischen Arzneibuch
-    Technologischer Hintergrund und Funktionsweise der Spektrometer
-    Notwendigkeiten bei Probenvorbereitung und –präsentation
-    Installation und Bedienung der am Markt verfügbaren Geräte
-    Datenverarbeitung der Spektren und Chemometrie
-    Validierung und Dokumentation

Kompakte „Merke“-Kästen fassen wichtige Informationen zusammen. Ein Glossar hilft zudem bei unbekannten Begriffen auf die Sprünge, sodass ein leichtes Lesen möglich ist.

Ist Ihr Interesse geweckt? Apo-Ident bietet in limitierter Auflage Freiexemplare des Buches unter www.nir-in-apotheken.de sowie eine erste Leseprobe.

NIR und IR – Wo ist der Unterschied?

Für die Identitätsprüfung von Rezepturausgangsstoffen in der Apotheke kann sowohl die (M)IR-Spektroskopie als auch die NIR-Spektroskopie eingesetzt werden. Bei unserer Arbeit mit Apotheken fällt uns jedoch recht häufig auf, dass diese beiden Methoden für Verwirrung sorgen. Aus diesem Grund möchten wir gern Klarheit schaffen und sie genauer erläutern.

IR-Spektroskopie bezeichnet allgemein die Spektroskopie im Infrarotbereich. Dieser Bereich wird in Abhängigkeit der Wellenlänge in das nahe, mittlere und ferne Infrarot unterteilt. Im Europäischen Arzneibuch wird die IR-Spektroskopie als anerkannte Prüfmethode im Abschnitt 2.2.24 beschrieben und ist in vielen Substanzmonographien enthalten. Genau genommen handelt es sich dabei jedoch um die MIR-Spektroskopie. Später wurde die NIR-Spektroskopie unter Punkt 2.2.40 in das Europäische Arzneibuch aufgenommen. Da sie eine anerkannte alternative Prüfmethode ist, ist sie nicht in den einzelnen Substanzmonographien des Ph. Eur. enthalten.

Grundsätzlich sind die MIR- und die NIR-Spektroskopie zwar ähnliche, aber nicht identische Verfahren. Daher dürfen sie nicht miteinander verwechselt, geschweige denn beim Prüfen der Ausgangsstoffe in der Apotheke einfach gegeneinander ausgetauscht werden. Wie wir bereits in unserem Blogartikel "Was ist Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS)?" beschrieben haben, müssen NIR-Spektren anhand von statistischen Verfahren interpretiert werden, sodass kein reiner Sichtvergleich wie bei MIR-Spektren möglich ist. Allerdings entsteht dadurch eine höhere Trennschärfe, sodass NIR-Spektren sehr informationsreich und aussagekräftig sind.

Während die zweifelsfreie Identifikation von Rezepturausgangsstoffen mithilfe der MIR-Spektroskopie oftmals nicht möglich ist, kann dies bei der NIR-Spektroskopie sehr wohl der Fall sein. So ist beispielsweise laut Monographie 8.0/0388 des Ph. Eur. zur Prüfung von Dexamethason die (M)IR-Spektroskopie gemeinsam mit einer Dünnschichtchromatographie notwendig. Die NIR-Spektroskopie ist hier jedoch auch als alleinige Prüfmethode ausreichend, sodass die sehr zeitaufwendige Dünnschichtchromatographie nicht gemacht werden muss.

Fazit: Die im Europäischen Arzneibuch beschriebene IR-Spektroskopie arbeitet im mittleren Infrarotbereich, weshalb die Bezeichnung MIR-Spektroskopie korrekter ist. Damit unterscheidet sie sich deutlich von der NIR-Spektroskopie und ist in der Apotheke bei der Identitätsprüfung von Ausgangsstoffen auch differenziert zu betrachten.

HiperScan – ein Jahresrückblick

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Dies nehmen wir zum Anlass, die wichtigsten und schönsten Ereignisse noch einmal Revue passieren zu lassen und auf das Erreichte zurückzublicken.

Bereits das erste Halbjahr hielt ein ganz besonderes Ereignis für die HiperScaner bereit: das 10-jährige Firmenjubiläum, das gemeinsam mit Kunden, Partnern und den Familien der Mitarbeiter im Mai gefeiert wurde. Eingeladen wurde zu einem großartigen Tag der offenen Tür, über den wir am 02. Juni berichtet haben (HiperScan feiert 10-jähriges Jubiläum).

Sowohl mit Apo-Ident als auch dem Finder SD waren wir bei wichtigen Veranstaltungen anwesend. So fanden wir insbesondere auf der international ausgerichteten Messe Analytica Marktchancen und Distributoren für den Finder SD, der ein Nahinfrarotspektrometer zur qualitativen und quantitativen Analyse von Substanzen in zahlreichen Industriezweigen ist. Um hier besser agieren zu können, entstand die neue Abteilung Applikationsentwicklung und Business Development, die im Verlaufe des Jahres weiter ausgebaut wurde. Somit kann die Serienproduktion beginnen.

Apo-Ident präsentierten wir auf zahlreichen Apothekertagen, der Interpharm, Expopharm sowie auf weiteren Veranstaltungen speziell für Apotheken. Während wir in Österreich und der Schweiz bereits seit längerem Kunden für Apo-Ident begeistern konnten, ist uns dies nun auch in Belgien, der Tschechischen Republik und China gelungen.

Zu diesem Erfolg hat auch die Abteilung Kundenservice und Fertigung einen großen Beitrag geleistet. Schließlich wurden über 2.300 Proben für die Referenzdatenbank eingemessen und die Fertigungszahl neuer Geräte deutlich erhöht. Das gleiche gilt für die IT, die neben Projekten des Finder SD und des SGS auch die Software des Apo-Ident stetig weiterentwickelt. Dazu zählte in diesem Jahr unter anderem die verbesserte Schnittstelle zum Dr. Lennartz Laborprogramm für Apotheken und die Möglichkeit, auch geringe Substanzmengen mit Apo-Ident und dem entsprechenden Zubehör identifizieren zu können. In der Verwaltung war die stetig steigende Kundenzahl vor allem bei der Auftragsabwicklung spürbar.

Im 4. Quartal 2016 konnte der Relaunch der Apo-Ident-Website fertiggestellt werden. Dabei wurde auch der Onlineshop überarbeitet und ein Blog hinzugefügt. Des Weiteren ist Apo-Ident nun auch auf Facebook vertreten. Somit können und werden wir weiterhin aktuelle Informationen über diese Medien kommunizieren. Sicherlich lief nicht immer alles so wie geplant, jedoch können wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und sind gespannt, wie sich das Apo-Ident, der Finder SD und das Unternehmen insgesamt in 2017 entwickeln werden.

Osterland Apotheke gewinnt Apo-Ident Leihgerät

Auch zur diesjährigen Expopharm veranstalteten wir wieder ein tolles Gewinnspiel. Durch eine Teilnahme hatten die Apotheken die Chance, Apo-Ident sechs Monate kostenfrei in ihrem Labor zu nutzen. Somit bot sich die Möglichkeit, die einfache und schnelle Prüfung der Ausgangsstoffe mittels NIR-Spektroskopie selbst zu erleben. Das wollten sich natürlich die Wenigsten entgehen lassen und so war unsere Losbox zum Ende der diesjährigen Expopharm prall gefüllt.

Wieder in Dresden angekommen haben wir am 23.10.2016 den Gewinner nach dem Zufallsprinzip bestimmt. Unsere Glücksfee Anja hatte den Teilnahmeschein der Osterland Apotheke in Schmölln gezogen, worüber wir auch kurz bei Facebook berichtet haben. Die frohe Nachricht haben wir natürlich umgehend dem Gewinner mitgeteilt. Der Inhaber, Herr Dr. Gebert, war überwältigt. Damit hatte er überhaupt nicht gerechnet. Er war so voller Freude, dass er und sein gesamtes Team nicht mehr länger warten wollten. So wurde gleich ein Termin für die Auslieferung vereinbart. Die Vorfreude auf diesen Termin war umso größer, da Herr Dr. Gebert sich schon seit geraumer Zeit mit dem Analysesystem beschäftigt hatte.

Am Freitag, den 02.12.2016 war es dann endlich soweit. Die Übergabe des Apo-Ident Gerätes inklusive der Personalschulung erfolgte in der Filialapotheke, der Neuen Apotheke in Altenburg. Herr Dr. Gebert und sein Team waren begeistert und freuen sich sehr auf die nächsten sechs Monate. Auch wir sind sehr gespannt und werden bestimmt zwischenzeitlich berichten.

Bis dahin lohnt es sich, regelmäßig auf unserer Apo-Ident-Website oder Facebook-Seite vorbeizuschauen. Es wird sicherlich weitere Gewinnspiele geben und wie man hier wieder sehr schön merkt: Es lohnt sich auf jeden Fall daran teilzunehmen.

Erfüllung der gesetzlichen Regelungen durch Apo-Ident

In unserem Blogartikel der letzten Woche haben wir bereits die gesetzlichen Regelungen beim Einsatz der Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) betrachtet. Je mehr diese Methode zur Identitätsprüfung in den Apotheken Verwendung findet, umso häufiger wird sie bei Revisionen in der Apotheke thematisiert. Das führt dazu, dass sich immer mehr Apotheker und Aufsichtsbehörden ebenfalls damit beschäftigen. Aus diesem Grund ist Apo-Ident genau zu dem geworden, was es heute ist: ein zuverlässiges Analysegerät mit einer komplett validierten Datenbank für Apotheken, dass konform mit den gesetzlichen Regelungen ist. Wie das genau realisiert wird, beschreiben wir in diesem Artikel.

1) Nachweis der Identität entsprechend ApBetrO

In der Apothekenbetriebsordnung ist festgelegt, dass eine alternative Prüfmethode wie NIRS die gleichen Ergebnisse wie die im Deutschen Arzneibuch beschriebenen Methoden und Geräte liefern muss. Damit wir dies garantieren können, beauftragen wir unabhängige Labore damit, die für die Referenzdatenbank verwendeten Substanzen auf ihre Identität zu überprüfen. Die erhaltenen Laborzertifikate können jederzeit bei uns eingesehen werden, sodass dieser Nachweis dauerhaft verfügbar ist.

2) Konformität mit APD Resolution 2014

Um entsprechend der APD-Resolution von 2014 "chargenspezifische Unterschiede" zu berücksichtigen, sind wir ständig damit beschäftigt, aktuelle Chargen in unsere Datenbank einzupflegen. Außerdem fordert die APD eine "ausreichende und nachweisbare Validierung". Auch hier wurde und wird weiterhin viel Zeit investiert. Die komplette Validierungsdokumentation von Apo-Ident umfasst mehr als 4.000 Seiten. Zu jedem in der Datenbank enthaltenen Ausgangsstoff enthält sie einen individuellen Bericht. Somit kann jeder nachvollziehen, welche und wie viele Chargen welcher Lieferanten in den Aufbau der Datenbank eingegangen sind. Auch das Ergebnis der Validierung sowie Erläuterungen zu verwendeten Begrifflichkeiten sind dargestellt.

3) Überprüfung der Leistungsfähigkeit nach Ph. Eur. 2.2.40

Um die Qualitätssicherung zu gewährleisten, schreibt das Europäische Arzneibuch unter Punkt 2.2.40 die "Prüfung der Leistungsfähigkeit des Geräts" vor. Hierfür stellen wir die Überprüfung der Leistungsfähigkeit für unsere Kunden als Dienstleistung zur Verfügung. Dabei werden die Wellenlängenskala, die Wiederholpräzision der Wellenlänge, die photometrische Linearität und Systemstabilität sowie das Spektrometerrauschen überprüft. Als Hersteller empfehlen wir, diese Überprüfung im Abstand von zwei bis drei Jahren durchzuführen.

4) Qualifikation für Gerät und Referenzdatenbank

Zudem haben wir ein Dokument erstellt, anhand dessen sich Apo-Ident für die Identitätsprüfung in der eigenen Apotheke qualifizieren lässt. Schritt für Schritt vergewissert sich der Apotheker, dass Gerät und Datenbank ihre Aufgabe ordnungsgemäß erfüllen.

Im Laufe der Zeit werden die bereits existierenden rechtlichen Bestimmungen ganz sicher weiter konkretisiert. Aus diesem Grund sind wir auch bestrebt, mit den Aufsichtsbehörden in Kontakt zu bleiben, um stets sicherstellen zu können, dass Apo-Ident allen rechtlichen Anforderungen genügt.

 

Gesetzliche Regelungen zum Einsatz von NIRS in der Apotheke

Im September haben wir in unserem Blog die Grundlagen zur Nahinfrarotspektroskopie vermittelt (Was ist Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS)?). Doch bei unserer Arbeit werden wir häufig mit der Frage konfrontiert: "Darf die NIR-Spektroskopie überhaupt zur Ausgangsstoffprüfung in der Apotheke eingesetzt werden?". Unsere Antwort darauf lautet eindeutig "Ja".

Die NIR-Spektroskopie ist als allgemeine Methode im Europäischen Arzneibuch unter Punkt 2.2.40 zu finden. Dementsprechend ist sie eine anerkannte pharmazeutische Regel, nach der Ausgangsstoffe in der Apotheke geprüft werden dürfen. Dabei ist es wichtig, dass die "für den praktischen Einsatz validierten NIR-Modelle [...] einer fortwährenden Bewertung der Leistungsfähigkeit und einer Überwachung der Validierungsparameter unterzogen" werden. Damit wird die Qualitätssicherung gewährleistet.

Auch die Apothekenbetriebsordnung lässt alternative Prüfmethoden zu. Konkret heißt es in § 6 Abs. 1, dass "für die Prüfung auch andere Methoden angewandt und andere Geräte benutzt werden [können], als im Deutschen Arzneibuch beschrieben sind, unter der Voraussetzung, daß die gleichen Ergebnisse wie mit den beschriebenen Methoden und Geräten erzielt werden". Solange die Identität einer Substanz mit NIR festgestellt werden kann, darf sie dementsprechend als Prüfmethode eingesetzt werden.

Die Arbeitsgemeinschaft der Pharmazieräte Deutschlands (APD) hat in ihrer Jahrestagung 2014 ebenfalls die Anerkennung von NIR als Prüfmethode bestätigt. Als Voraussetzung "ist eine ausreichende und nachweisbare Validierung des verwendeten Gerätes erforderlich". Ohne diese ist von einem Gebrauch in der Apotheke generell abzuraten. Zudem müssen "chargenspezifische Unterschiede bei gleichen Ausgangssubstanzen [...], wenn vorhanden, dabei berücksichtig werden". Somit ist es nicht ausreichend, lediglich eine Charge in der Datenbank zu hinterlegen. Da mithilfe der NIR-Spektroskopie allerdings nicht alle Substanzen in der Apotheke zweifelsfrei identifiziert werden können, wie z. B. anorganische Salze, müssen weitere Möglichkeiten für die Ausgangsstoffprüfung in der Apotheke verfügbar sein.

Leider ist die NIR-Spektroskopie im Gegensatz zur IR-Spektroskopie nicht in den Monographien der einzelnen chemischen Substanzen enthalten. Wir erleben immer wieder, dass in einigen Regionen Deutschlands genau das zum Anlass genommen wird, um die NIR-Spektroskopie nicht als alleinige Prüfmethode in der Apotheke zu akzeptieren. Da die NIR-Spektroskopie ein hochselektives Verfahren ist, hat ein eindeutiges Ergebnis jedoch auch ohne weitere Prüfungen eine sehr hohe Aussagekraft. Somit sehen wir lediglich bei nicht-eindeutigen Analyseergebnissen eine Notwendigkeit für weitere Prüfungen. Wie die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben konkret durch Apo-Ident umgesetzt wird, berichten wir in einem unserer nächsten Blogartikel.

Ausgangsstoffprüfung - ein Muss für jede Apotheke

Jede PTA kennt das Thema in der Apotheke: Bevor Substanzen für eine Rezeptur verwendet werden dürfen, müssen sie auf ihre tatsächliche Identität überprüft werden. Das schreibt die Apothekenbetriebsordnung unter § 11 Ausgangsstoffe vor. Dabei kann die Ausgangsstoffprüfung Spaß bereiten, aber auch eine leidige Pflichtaufgabe sein. Der eine oder andere mag sich deshalb bestimmt einmal gefragt haben, warum diese Vorschrift existiert. Da die Ausgangsstoffprüfung auch unser „täglich Brot“ ist, haben wir mal etwas nachgeforscht.

Bereits 1241 wurde das „Edikt von Salermo“ erlassen, das auch als Medizinalordnung bezeichnet wird und u.a. die Berufe Arzt und Apotheker voneinander abtrennt.Viele weitere Gesetze bauen genau auf dieser Ordnung auf. Im 14. und 15. Jahrhundert war die Pflicht eines Apothekers „die Bevölkerung ordnungsgemäß mit Arzneimitteln zu versorgen“. Dies war der Ursprung der Apothekenbetriebsordnung. So wurde schon in der ersten Fassung von 1968 in § 7 Prüfung der Arzneimittel festgelegt, dass die Beschaffenheit aller Arzneimittel in der Apotheke einwandfrei geklärt sein muss. Zudem ist die Verpflichtung eines Apothekers von damals auch heute noch in der Bundes-Apothekerverordnung § 1 nachzulesen: „Der Apotheker ist berufen, die Bevölkerung ordnungsgemäß mit Arzneimitteln zu versorgen. Er dient damit der Gesundheit des einzelnen Menschen und des gesamten Volkes.“

Dementsprechend war der Apotheker seit jeher verpflichtet, nur Arzneimittel an Kunden abzugeben, die eine einwandfreie Qualität aufweisen, da der Qualitätssicherung eine hohe Bedeutung beigemessen wurde. Selbst industriell hergestellte Fertigarzneimittel mussten lange Zeit durch den Apotheker auf ihre richtige Identität überprüft werden.4 Die Apotheker heutzutage werden froh darüber sein, dass diese Pflicht gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgeschafft wurde, da die Originalverpackung seitdem als Nachweis für die Identität als ausreichend gilt. Dies gilt jedoch nicht für Ausgangsstoffe der Rezeptur, da der Apotheker für die Identitätsprüfung dieser selbst verantwortlich ist. Somit muss der Apotheker die Substanzen, die für eine Rezeptur bestimmt sind, noch einmal selbst in der Apotheke überprüfen. Schließlich besteht durchaus die Möglichkeit, dass bei der Herstellung oder der Abfüllung dieser Substanzen Fehler gemacht wurden und damit unter Umständen nicht der richtige Wirkstoff bereitgestellt wird.

Der Apotheker ist also gut beraten, dieser Pflicht nachzukommen, um Schaden für andere, aber auch sich selbst zu vermeiden. Schließlich deckt die Identitätsprüfung mögliche Fehler bei der Abfüllung und Logistik von Ausgangsstoffen in der Apotheke auf. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelungen wird im Rahmen von Revisionen überprüft.

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Quellen:

(1) http://blog.vfg.com/geschichte-der-apotheke.html
(2) http://www.bgbl.de/
(3) http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=21807
(4) http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=35369

Was ist Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS)?

Das Analysesystem Apo-Ident nutzt die informationsreiche Nahinfrarot-Spektroskopie. Heute möchten wir Ihnen einen ersten Einblick in die Welt von NIRS geben.

Die Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS) verwendet Licht des Wellenlängenbereiches 760-2500 nm, welcher sich direkt an den sichtbaren Bereich anschließt. Nahinfrarot-Spektrometer verwenden je nach Einsatzzweck manchmal den gesamten Bereich, meist aber nur einen Ausschnitt. Für die Identifizierung von Arznei- und Hilfsstoffen ist z.B. der Bereich von 1000-1900 nm sehr gut geeignet. Dieses nahe kurzwellige Infrarotlicht dringt durch seine höhere Energiedichte und seinen geringeren Absorptionskoeffizienten tiefer in die Substanz ein (bis 2 mm).

Anders als bei der Infrarotspektroskopie im Mittleren Infrarotbereich (MIR) müssen NIR-Spektren mit statistischen Verfahren interpretiert werden. Das führt zu einer höheren Trennschärfe, die in der Validierung der Datenbank auch nachgewiesen werden muss. Eine Validierung ist deshalb als Bestandteil der multivariaten Datenanalyse (das statistische Verfahren) festgeschrieben. NIRS hat aber noch weitere Vorteile gegenüber dem MIR:

- NIR-Spektren können ohne Probenvorbereitung aufgenommen werden
- NIR Strahlung dringt tief in die Probe ein während im MIR Bereich nur die Oberfläche erfasst wird
- kleine Absorptionskoeffizienten ermöglichen die Messung unverdünnter Proben
- NIRS ermöglicht sekundenschnelle Ergebnisse

NIR-Spektroskopie wird in vielen Industriezweigen wie z.B. Lebensmittel, Pharmazie, Landwirtschaft und chemische Industrie eingesetzt. Im Apothekenbetrieb ist NIRS weiter auf dem Vormarsch und konnte sich dort schon gut etablieren. Denn (NIRS) eignet sich sehr gut zur Identitätsprüfung und wird bereits seit vielen Jahren in der Pharmaindustrie für die Substanzprüfung eingesetzt. Die Methode ist im Europäischen Arzneibuch unter Punkt 2.2.40 enthalten und damit eine anerkannte pharmazeutische Regel, nach der Substanzen in der Apotheke geprüft werden können.

In der kürzlich erschienenen Fachlektüre „Gute NIR-Praxis Moderne Infrarotspektrometrie in der Apotheke“ sind dazu spezielle Informationen zu finden. Zudem wird von Herrn Prof. Dr. Link und Herrn Prof. Dr. Wätzig der aktuelle Stand der Wissenschaft ausführlich erläutert. Auf der Website www.nir-in-apotheken.de gibt es weitere Informationen dazu und dort kann man sogar das Buch kostenfrei anfordern.

NIR-Fortbildungsreihe geht an den Start

Gestern fand zum ersten Mal unsere Fortbildung zum Thema 'Revisionssichere Ausgangsstoffprüfung - Alternative zur nasschemischen Prüfung' in der GEHE Akademie Dresden statt.

Nach einer Einführung in die Infrarotspektroskopie wurden die Unterschiede zwischen dem mittleren und nahen Infrarot dargestellt. Im Anschluss erläuterte Frau Golde, Apothekerin und Inhaberin der Schloss Apotheke Pillnitz, die Ist-Situation bei der Prüfung der Ausgangsstoffe in Apotheken. Dabei wurde u.a. Salicylsäure nach EuAb nasschemisch geprüft. Jedem war durch die eigene Praxis klar, dass die herkömmliche Prüfmethode viel Zeit in Anspruch nimmt. Nicht zuletzt durch die umfangreichen Dokumentationspflichten. Und das für eine einzige Prüfung, wo neben dem Personaleinsatz auch noch die Kosten für Material, Entsorgung der Chemikalien, Reagenzien etc. dazu kommen.

Im Anschluss wurde die alternative Prüfmethode mittels Apo-Ident von einer Anwenderin vorgeführt. Eine Prüfung nimmt dabei weniger als 2 Minuten in Anspruch, inklusive Dokumentation und Etikett für das Standgefäß. Das hat alle begeistert. Zudem bringt die Prüfung mittels Apo-Ident auch noch Revisionssicherheit. Denn NIRS ist im EuAb unter Punkt 2.2.40 verankert und somit eine anerkannte alternative Methode, nach der Substanzen geprüft werden können. Zudem lässt die ApBetrO in §§ 6 und 11 ausdrücklich den Einsatz alternativer Prüfmittel zu. Sie müssen nur zum gleichen Ergebnis, der Feststellung der Identität, kommen, und eine nachweisbare Validierung haben.

Am 22.11.2016 findet die Fortbildung noch einmal in der GEHE Akademie Dresden statt. Bei Interesse können Sie sich hier anmelden. Die Sächsische Landesapothekerkammer hat die Veranstaltung mit 1 Fortbildungspunkt zertifiziert.

HiperScan feiert 10-jähriges Jubiläum

Bereits 10 Jahre sind vergangen seitdem die HiperScan GmbH aus dem Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) in Dresden hervorgegangen ist, um innovative Analysesysteme für Apotheken und andere Branchen zu entwickeln. Dieses Ereignis wurde am 28.05.2016 in der Yenidze in Dresden bei einem Tag der offenen Tür mit Geschäftspartnern sowie Familie und Freunden des gesamten HiperScan-Teams gefeiert.

Unter dem Motto „HiperScan – Ganz persönlich“ standen die derzeit 32 Mitarbeiter und deren Arbeit im Mittelpunkt. Das Programm beinhaltete neben Vorträgen zu HiperScan auch wissenschaftliche Beiträge zur Spektroskopie und der Identitätsprüfung in Apotheken, da dies die Schwerpunkte der täglichen Arbeit darstellen. Dabei konnten im Labor auch selbst Ausgangsstoffe mit dem NIR-Spektrometer Apo-Ident, von dem bereits über 1.500 Apotheken profitieren, identifiziert werden. Genügend Zeit für individuelle Gespräche und feierliche Momente war zudem vorhanden.

Insbesondere für Kinder wurde ein eigener Bereich mit Bastelecke, Kinderschminken, Kino und vielen weiteren Aktivitäten geschaffen. Dazu gehörte auch das Experimente Labor zum Thema "Entdeckungsreise durch die Welt des (Un)sichtbaren“, welches selbst bei den Erwachsenen für großes Staunen und Aufmerksamkeit sorgte.

Die Räumlichkeiten haben aufgrund der freundlichen und gemütlichen Gestaltung zum Verweilen eingeladen. Auch die eigens für diesen Tag entwickelten Mitarbeiterfotos an den Türen der jeweiligen Büros erinnern dauerhaft an dieses besondere Jubiläum. Für das leibliche Wohl wurde mit einer kulinarischen Buffett Rallye durch verschiedene Büros gesorgt und für die kleinen Gäste gab es sogar ein Kinderbuffett.

Gemeinsam mit all den Gästen und Mitarbeitern war dieser Tag eine rundum gelungene Veranstaltung. Die HiperScan GmbH bedankt sich bei allen, die den Tag mit ihnen verbracht haben und freut sich auf viele weitere gemeinsame Jahre mit weiteren innovativen Produktideen.

Design und Funktionalität des Finder SD überzeugen bei der Analytica 2016 in München

Die HiperScan GmbH war vom 10. bis 13. Mai auf der Analytica in München als Aussteller vertreten. Auch dieses Mal war die internationale Leitmesse für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie die ideale Plattform, um neue Produkte vorzustellen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Mittelpunkt des Messeauftrittes der HiperScan GmbH war das hochwertige Nahinfrarot-Spektrometer Finder SD für industrielle Anwendungen. Das Gerät überzeugte die Besucher durch seine Funktionen und das hochmoderne Design.

Kernstück dieses hochwertigen Analysesystems ist die Scanning-Grating-Technologie, welche gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) entwickelt wurde. Bereits in dem für Apothekenlabore konzipierten Analysegerät Apo-Ident kommt diese Technologie zum Einsatz. Es ist für die Identitätsprüfung von pharmazeutischen Ausgangsstoffen in der Apotheke gedacht und erleichtert bereits über 1.500 Nutzern die tägliche Arbeit im Labor. Substanzen, die für eine Rezeptur benötigt und vor Verwendung auf ihre Identität überprüft werden müssen, können innerhalb weniger Sekunden schnell, einfach und sicher analysiert werden.

Der Finder SD hingegen ist ein NIR-Spektrometer, dessen Einsatzmöglichkeiten deutlich vielfältiger sind. Neben qualitativen Analysen sind nun auch quantitative Messungen möglich, um z.B. die Konzentrationen von Fett, Eiweiß oder Wasser in verschiedenen Stoffen und Stoffgemischen zu bestimmen. Vorteil dabei ist, dass die Analyse kostengünstig, berührungslos und zerstörungsfrei verläuft. Zudem sind neben der Zeitersparnis auch die Reproduzierbarkeit und Einfachheit des Analysegerätes wichtige und vor allem nutzenstiftende Argumente.

Das haben auch die Besucher der diesjährigen Analytica festgestellt. Überzeugt von der Funktionsfähigkeit des Finder SD, konnten zahlreiche Kontakte geknüpft und Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden. Die Internationalität der Messe war dabei deutlich für die HiperScan GmbH spürbar. Vertreter der Pharmazeutik, Agrarwirtschaft und Medizintechnik sehen viel Potential im Finder SD für ihre Branchen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website unter www.hiperscan.com. Überzeugen Sie sich selbst von der Kompetenz der HiperScan GmbH im Bereich der NIR-Spektroskopie.

Hochwertiges Nahinfrarot-Spektrometer für zahlreiche industrielle Anwendungen - Die Erfolgsgeschichte geht weiter!

Die HiperScan GmbH präsentiert auf der diesjährigen Analytica, die vom 10. bis 13. Mai in München stattfindet, ihr innovatives und hochwertiges NIR-Spektrometer Finder SD für industrielle Anwendungen. Es beruht auf der Scanning-Grating-Technologie, die gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) entwickelt wurde.

Jahrzehntelange Entwicklungsarbeiten stecken in den NIR-Spektrometern der HiperScan GmbH. Insbesondere das Analysesystem Apo-Ident, das speziell für die Identitätsprüfung der Ausgangsstoffe in der Apotheke konzipiert ist, zeigt dies eindrucksvoll. In ganz Deutschland sind bereits über 1.500 Nutzer davon überzeugt.

In diesem Jahr folgt der Finder SD, ein Spektrometer für industrielle Anwendungen, mit dem neben qualitativen Analysen auch quantitative Messungen möglich sind. Vorteile sind zahlreich vorhanden: So ist die kostengünstige Analyse berührungslos und zerstörungsfrei. Zudem ist keine Probenvorbereitung notwendig. Des Weiteren ist die Analyse schnell, einfach, reproduzierbar und dabei höchst zuverlässig. Dieses Spektrometer ist für alle Anforderungen geeignet. Einerseits werden von HiperScan fertige Kalibrationsdatenbanken angeboten, andererseits auch ganz individuelle Vorhaben unterstützt und entsprechende Kalibrierservices zur Verfügung gestellt. Die selbstständige Aufnahme von Spektren, angepasst an Ihre Erfordernisse, ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Die Einsatzmöglichkeiten des Gerätes sind vielfältig. So kann der Finder SD neben der Lebensmittel- und Getränkeindustrie auch in der Pharmazeutik und Medizin sowie dem Umweltmanagement und der Verpackungsindustrie eingesetzt werden.

Nähere Informationen finden Sie auf der HiperScan Homepage unter www.hiperscan.com. Oder Sie besuchen den HiperScan Stand auf der Analytica 2016 in Halle A1, Stand 507 und überzeugen sich von der Kompetenz im Bereich der NIR-Spektroskopie.

Löwen-Apotheke gewinnt Apo-Ident

Effizienz wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Mit den vorhandenen Ressourcen muss in allen Bereichen sorgsam umgegangen werden. So auch bei der Prüfung und Dokumentation der Ausgangsstoffe in der Apotheke. Das Analysesystem Apo-Ident macht eine erhebliche Effizienzsteigerung im Labor möglich. Auf Knopfdruck wird in wenigen Sekunden der Ausgangsstoff geprüft. Das Prüfprotokoll wird sofort erstellt und das Etikett für das Standgefäß gedruckt. Apo-Ident  wurde speziell für den Apothekenmarkt entwickelt und stellt die derzeit umfangreichste und vor allem komplett validierte Datenbank zur Verfügung.

Noch nie war die Identitätsprüfung so einfach und effizient wie mit Apo-Ident. Das wissen auch immer mehr Apotheken. Apo-Ident hat sich bereits fest im Markt etabliert. Zur Expopharm 2015 in Düsseldorf  gab es deswegen von der HiperScan GmbH, Hersteller des Analysesystems, eine ganz besondere Aktion: Jeder konnte an der Verlosung eines Apo-Ident Gerätes im Wert eines Kleinwagens teilnehmen. Der Andrang überstieg alle Erwartungen und war natürlich riesengroß.

Am letzten Messetag, dem 03.10.2015 um 15 Uhr war es dann soweit. Mit Spannung und Daumendrücken verfolgten viele die Verlosung des 999. Jubiläums Apo-Idents am Messestand. Die spontan aus dem Publikum eingesprungene Glücksfee zog als glücklichen Gewinner die Löwen-Apotheke aus Ostercappeln in Niedersachsen.

Mittlerweile wurde das Jubiläums-Apo-Ident an Frau Möhle, Inhaberin der Löwen-Apotheke, übergeben. Bereits seit 11 Jahren leitet Frau Möhle die seit langem in Familienbesitz befindliche Apotheke. Weil Sie noch nie etwas gewonnen hatte, war Sie zum Übergabetermin immer noch fassungslos, jedoch überglücklich und erwartungsvoll. Diese Sensation konnten sich auch die Eltern der Gewinnerin nicht entgehen lassen und waren selbstverständlich bei der Übergabe anwesend. Die Spannung in der Apotheke war groß, denn keiner hatte bis dahin eine konkrete Vorstellung davon, wie das Gerät überhaupt funktioniert. Nach erfolgter Installation vor Ort konnte eindrucksvoll bewiesen werden, dass effiziente Ausgangsstoffprüfung mit Apo-Ident in jeder Apotheke funktioniert. In der Löwen-Apotheke sind nun alle überglücklich, dass die Prüfungen jetzt so einfach und schnell erledigt sind.

Alle, die nicht gewonnen haben, können sich trotzdem von der schnellen und einfachen Identitätsprüfung mittels Apo-Ident überzeugen. Vereinbaren Sie einfach einen kostenfreien Vorführtermin bei der HiperScan GmbH und erfahren Sie mehr über dieses innovative und effiziente Analysesystem.

HiperScan hebt mit dem Finder SD die NIR- Spektroskopie auf ein neues Level

#achema - Auf der Achema 2015 in Frankfurt am Main (Halle 4.2, Stand F63) ist auch das sächsische Unternehmen HiperScan vertreten. Dabei werden die vielfältigen Vorteile der Scanning-Grating-Technologie aufgezeigt. Diese ermöglicht den Bau von äußerst robusten, kompakten und vor allem kostengünstigen Spektrometern. Im Besonderen wird die sonst übliche Dauer für eine Analyse drastisch reduziert. Für die nähere Zukunft ist eine weitere Miniaturisierung des Systems geplant. Das würde das Anwendungsfeld noch weiter ausdehnen.
Im Mai 2006 wurde das Unternehmen als Spin-off aus dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) in Dresden gegründet. Seit dieser Zeit ist es als Anbieter hochleistungsfähiger Spektrometer am Markt bekannt. HiperScan hat sich als führender Lieferant von NIR-Spektrometern etabliert und bietet innovativen Industriekunden eine Plattformtechnologie. Damit lassen sich optisch scannende Verfahren effizient auf kleinstem Raum einsetzen. Ein Beispiel sind die auf der Achema präsentierten Nahinfrarot-Spektrometer.
Die dabei verwendete Scanning-Grating-Technologie greift auf einen Mikroscannerspiegel zurück. Mit diesem wird das nahinfrarote Licht in seine einzelnen Wellenlängen aufgespalten und einzeln an einen Detektor weitergegeben. Bei diesem Verfahren kommen die Geräte ohne eine teure NIR-Diodenzeile aus. Dieser Umstand macht den Finder SD universell in der produzierenden und analytischen Chemie einsetzbar.
Achema 2015: Halle 4.2, Stand

Über 1.100 Ausgangsstoffe auf Knopfdruck prüfen

Zur Interpharm am 06. und 07. März 2015 in Hamburg drehte sich am Apo-Ident Stand alles um die schnelle und effiziente Prüfung der Rezepturausgangsstoffe mit nur einem Knopfdruck. In weniger als 2 Minuten ist der Ausgangsstoff identifiziert, das Prüfprotokoll erstellt und das Etikett für das Standgefäß gedruckt.

Das Analysesystem Apo-Ident, welches speziell für die Apotheken entwickelt wurde, bietet den Apotheken die derzeit umfangreichste und v.a. komplett validierte Datenbank (schriftlich dokumentiert auf über 4.000 Seiten, rückführbar auf zertifizierte Ausgangsstoffe). Damit erreichen die Apotheker ein noch nie dagewesenes Maß an Sicherheit bei der Identitätsprüfung. Und das für über 1.100 in der Referenzdatenbank befindliche Ausgangsstoffe.

Das Interesse der Interpharm Besucher und die damit verbunden Nachfrage am Analysesystem Apo-Ident war groß. Jeder wollte die einfache und schnelle Prüfung der Ausgangsstoffe selbst erleben.

Sie konnten sich Apo-Ident auf der Interpharm nicht live anschauen? Kein Problem! Vereinbaren Sie hier Ihren kostenfreien Vorführtermin!

Die Heidemarkt Apotheke in München ist glücklicher Gewinner des Apo-Ident Gewinnspiels zur Expopharm 2014

Das Interesse am Analysesystem Apo-Ident zur Expopharm in München war überragend. Als Gewinner des diesjährigen Gewinnspiels wurde die Heidemarkt Apotheke in München gezogen und kann somit die neue effiziente Ausgangsstoffprüfung ab sofort für sich nutzen. Und das 6 Monate kostenfrei.

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Ausgangsstoffe prüfen was das Zeug hält!

Apo-Ident 6 Monate kostenfrei nutzen und Ausgangsstoffe prüfen was das Zeug hält. Unter diesem Motto konnte eine Apotheke zur Expopharm gewinnen und die neue effiziente Ausgangsstoffprüfung ab sofort für sich nutzen.

Das Analysesystem Apo-Ident bietet den Apothekern die sekundenschnelle Prüfung ihrer Rezeptur-Ausgangsstoffe mit der derzeit umfangreichsten, komplett validierten Referenzdatenbank mit Nachweis der Robustheit und 100%igen Spezifität (rückführbar auf zertifizierte Ausgangsstoffe).

Über 1.100 Ausgangsstoffe befinden sich in der Referenzdatenbank. Die Kunden können sich die Validierungsdokumentation  direkt in der Software als pdf-Datei anzeigen lassen. Erstmalig konnten sich die Besucher der Expopharm in München diese vollumfassende Dokumentation auch in Papierform auf mehreren tausend Seiten anschauen. Das Interesse und die Nachfrage für Apo-Ident waren überragend. Jeder wollte diese schnelle und einfache Identitätsprüfung selbst ausprobieren. So konnte Apo-Ident durch die einfache selbsterklärende Software sowie die automatische Protokoll- und Etikettenerstellung auf Knopfdruck überzeugen.

Apo-Ident bietet ein noch nie dagewesenes Maß an Sicherheit bei der Identitätsprüfung von Ausgangsstoffen und enthält die umfangsreichste verfügbare und vor allem validierte Referenzdatenbank.

Wollen auch Sie Ausgangsstoffe prüfen, was das Zeug hält! Dann vereinbaren Sie einfach einen kostenfreien Vorführtermin!

Wie Gründer zu Geld kommen

Gerade ist Sören Liebig von der größten europäischen Fachmesse für Urologie aus Stockholm zurück. Dort hat er ein von seiner UroTiss GmbH entwickeltes Zelltransplantat vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Gewebeersatz, der aus Zellen aus der Mundschleimhaut der Patienten gezüchtet und zur operativen Behandlung von Harnröhrenerkrankungen eingesetzt wird. Für dieses Produkt hat die UroTiss die nationale Genehmigung erhalten. Dabei handelt es sich um die weltweit erste genehmigte Gewebezüchtung (Tissue-Engineering) in der Urologie. „Zuvor wurde das Produkt bei hundert Patienten an zehn spezialisierten Kliniken über drei Jahre erfolgreich eingesetzt“, sagt der Geschäftsführer Liebig. Nun strebt UroTiss die Zulassung europaweit und in den USA an.
Der Jurist Liebig und seine Frau, die Ärztin Dr. Gouya Ram-Liebig, hatten 2005 die Firma gegründet. Anfangs forschten sie mit privaten Mitteln. 2008 erhielten sie Unterstützung über den Hightech-Gründerfonds des Bundes. „Parallel hat uns die Sächsische Aufbaubank unterstützt“, sagt Liebig.2009 stieg die SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbh, ein Tochterunternehmen der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, ein. Sie nutzt den Technologiegründerfonds, den der Freistaat Sachsen und die Sparkassen auflegen. Der hat ein Gesamtvolumen von 60 Millionen Euro. „Wir beteiligen uns mit Risikokapital an Unternehmen in der Regel zwischen 500.000 und vier Millionen Euro“, sagt SIB-Geschäftsführer Gregor Kampwerth. Bei zwei bis vier Projekten steigt die SIB jährlich ein. So wurden seit 2007 aus dem Gemeinschaftsfonds 36 Unternehmen, darunter zwölf Start-ups, unterstützt. Damit entstanden 326 Arbeitsplätze. Die SIB bringt als Partner neben Kapital auch Branchen- und Managementerfahrungen ein und unterstützt die Unternehmen in Sachen Strategie, Marketing und Controlling. Läuft ein Unternehmen, verkauft der Fonds seine Anteile, möglichst gewinnbringend. Allerdings kann das Geschäft auch schief gehen, so haben es sieben Firmen nicht auf dem Markt geschafft.
Bei der Firma UroTiss konnte die SIB 2010 die Anteile erfolgreich an das Dresdner Pharmaunternehmen Apogepha verkaufen.
„Wir haben uns für die Beteiligung an der UroTiss GmbH entschieden, da uns mit der Entwicklung innovativer urologischer Arzneimittel ein gemeinsames strategisches Ziel verbindet und wertvolle Synergien genutzt werden können“, erklärt Henriette Starke. Sie ist Geschäftsführende Gesellschafterin der Apogepha.
Als ein weiteres Beispiel nennt SIB-Chef Kampwerth die HiperScan GmbH. Das Unternehmen entstand 2006 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme. Mit 700000 Euro hat sich der Gründerfonds 2010 an dem Unternehmen beteiligt. „Zuvor habenwir 2008 vom Hightech-Gründerfonds 500.000 Euro erhalten“, sagt Thomas Schäfter. Er gehört zur Geschäftsleitung der HiperScan. Weitere 400.000 Euro erhielt das Unternehmen im vergangenen Jahr von einem privaten Investor. Mit dem Geld konnte die HiperScan ein Gerät entwickeln und auf den Markt bringen, mit dem eine schnelle und kostengünstige Identifikation von Stoffen und Stoffgemischen möglich ist. Der sogenannte Nahinfrarot-Spektrometer „Apo-Ident“ wurde bereits über 400 Mal an deutsche Apotheken verkauft. Nun, so kündigt Schäfer an, ist die Internationalisierung geplant.Die HiperScan beschäftigt derzeit 27 Mitarbeiter.
Hat sich ein Unternehmen etabliert und ein marktreifes Produkt entwickelt, dann springen in der Regel auch Banken bei der weiteren Entwicklung ein. „Wir haben in Dresden etwa 150 Unternehmen im Jahr mit einem Kredit geholfen“, sagt Steffen Beer. Er leitet bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden den Bereich Geschäftskunden. Die Kreditspanne lag zwischen 5.000 und 3,6 Millionen Euro.
Seit wenigen Jahren gibt es auch in Deutschland das sogenannte Crowdfunding. Dabei partizipieren die privaten Geldgeber vom Erfolg des jeweiligen Unternehmens. Allerdings tragen sie auch das volle Risiko, wenn die Pläne nicht aufgehen.
So sammelte das Unternehmen Seedmatch eine Million Euro für das Dresdner Start-up-Unternehmen AoTerra ein. Das Geld stammt von 886 Privatpersonen. „Gemeinsam mit AoTerra hat Seedmatch den nächsten großen Meilenstein in Deutschland eingeleitet. Wir haben bewiesen, dass Crowdfunding durchaus eine Alternative in der Frühphasenfinanzierung von jungen innovativen Unternehmen darstellt“, sagt Seematch-Chef Jens-Uwe Sauer.

Artikel-URL: http://www.sz-online.de/nachrichten/wie-gruender-zu-geld-kommen-2821030.html

Apo-Ident auf der Interpharm 2013

Die HiperScan GmbH bietet mit dem Analysesystem Apo-Ident eine apothekengerechte Lösung für die ansonsten zeitaufwendigen Prüfungen von Rezepturausgangsstoffen.

Dies wurde auf der Interpharm in Hamburg vom 15.-17.03.2013 den Anwendern präsentiert. Das Interesse war sehr groß, da mit dem Nahinfrarot-Spektrometer sehr viel Zeit und Ressourcen gespart werden. Beim selbstständigen Durchführen von Messungen und Erstellen von Prüfprotokollen konnten sich die Besucher davon selbst überzeugen. Durch das eigene Ausprobieren wurde die schnelle, einfache und sichere Identifikationsprüfung deutlich.

Zukunftsorientierte Strategie zum Sächsischen Apothekertag

Viele kritische Fragen rund um die Führung von Apotheken wurden auf dem Sächsischen Apothekertag kontrovers diskutiert. Durch politische Entscheidungen erhalten Apotheken immer weniger aufwandsgerechte Vergütung. Deutlich wurde, dass es umso wichtiger ist, eine zukunftsorientierte und effizientere Aufstellung der Apotheke zu erreichen. Apo-Ident kann dazu einen wesentlichen Beitrag in der Rezeptur bzw. im Labor leisten. So bleibt Zeit für betriebswirtschaftlich sinnvolle Aufgaben in der Apotheke. Auch auf dem landesweiten Apothekertag nutzten Apotheker die Gelegenheit, mehr über Apo-Ident zu erfahren. Im Gespräch konnten besonders Fragen zum individuellen Nutzen der jeweiligen Apotheke beantwortet werden.